top of page
Original_edited.jpg

Warum werden die zur Verfügung stehenden KI-Tools nicht genutzt?

  • Autorenbild: Thomas Eisen
    Thomas Eisen
  • 17. März
  • 2 Min. Lesezeit

Künstliche Intelligenz ist längst in den Unternehmen angekommen.


Die Zahl der verfügbaren Tools wächst laufend, viele davon sind einfach zugänglich, bezahlbar und in manchen Fällen sogar bereits in bestehende Software integriert.


Und trotzdem beginnt in vielen Büros eine Präsentation noch immer gleich:


mit einer leeren Folie in PowerPoint.


Dabei könnten moderne KI-Tools genau hier enorm helfen.Sie könnten erste Strukturen vorschlagen, Inhalte gliedern, Formulierungen verbessern, Zusammenfassungen erstellen oder sogar aus wenigen Stichworten einen brauchbaren ersten Entwurf aufbauen.


Stattdessen wird vielerorts weiterhin manuell bei null begonnen – mit viel Zeitaufwand, oft mittelmäßigen Ergebnissen und unnötig gebundenen Ressourcen.


Warum ist das so?

Liegt es an den Kosten?

Eher selten.


Viele Unternehmen geben bereits Geld für Software aus, nutzen deren tatsächliches Potenzial aber nur zu einem Bruchteil.


Liegt es an der Angst, sensible Daten preiszugeben?


Das ist in vielen Fällen ein berechtigter Punkt.


Gerade bei öffentlichen KI-Diensten besteht Unsicherheit darüber, welche Informationen eingegeben werden dürfen und welche besser nicht.


Oder liegt die eigentliche Ursache doch woanders – nämlich bei fehlendem Wissen, fehlender Sicherheit und fehlender praktischer Erfahrung im Umgang mit diesen Werkzeugen?


Genau hier zeigt sich ein zentrales Problem:

Nicht die Verfügbarkeit der Tools ist die größte Hürde, sondern die fehlende Befähigung der Mitarbeiter.


Wer nicht weiß, was ein Tool konkret leisten kann, wie man es sinnvoll einsetzt und wo die Grenzen liegen, wird im Alltag kaum davon Gebrauch machen.Dann bleibt KI ein Schlagwort – statt ein echter Produktivitätshebel.


Unternehmen sollten sich daher weniger fragen, ob KI-Tools vorhanden sind, sondern warum sie im Alltag nicht genutzt werden.


Denn zwischen„wir haben Zugriff darauf“und„wir arbeiten wirklich damit“liegt oft eine überraschend große Lücke.


Und genau diese Lücke wird in den kommenden Monaten immer entscheidender.Denn es wird künftig nicht nur darum gehen, ob KI verfügbar ist – sondern wer sie im Arbeitsalltag tatsächlich kompetent einsetzen kann.


Genau dazu mehr im nächsten Beitrag.

 
 
 

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page